Wenn etwas zu viel wird.

Wenn etwas zu viel wird … und was das Metallelement aus der TCM mit Grenzen, Loslassen und deinem Essen zu tun hat.

Zu viele Termine. Zu viele Menschen. Zu viel Lärm. Zu viele Gedanken.

Manchmal merkst du es sofort. Du wirst unruhig, gereizt oder möchtest einfach deine Ruhe haben. Manchmal bemerkst du es erst, wenn du schon längst über deine eigene Grenze gegangen bist. Dabei ist diese Wahrnehmung sehr wertvoll. Denn zu spüren, wann etwas reicht, gehört dazu, die eigenen Grenzen wahrzunehmen. Und genau hier kommen wir zu einer Qualität des Metallelements.

Wenn etwas zu viel wird

Das Metallelement hat viel mit Klarheit und Unterscheidung zu tun.

Was tut mir gut?
Was brauche ich noch?
Was darf weniger werden?
Wo ist meine Grenze?

Das klingt zunächst weit weg von Ernährung. Aber auch dort begegnen uns diese Fragen ständig.

Wie viel esse ich?
Was bekommt mir?
Welche Lebensmittel wähle ich aus?
Was möchte ich meinem Körper gerade geben?

Das Metallelement lädt dazu ein, genauer hinzuschauen. 

Vielleicht kennst du das auch aus anderen Bereichen deines Lebens. Du hast längst genug. Trotzdem kommt noch etwas dazu.

Noch ein Termin. Noch eine Aufgabe. Noch eine Verpflichtung.

Und irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem du merkst: Jetzt ist es zu viel. Das Wahrnehmen dieser Grenze ist eine Form von Klarheit.

Der Herbst weiß etwas über das Loslassen 

Der Herbst macht es uns vor. Die Blätter werden bunt und fallen schließlich zu Boden. Die Natur hält nicht fest, was seine Zeit gehabt hat. Das gehört zum Metallelement: Loslassen, Abschied und auch Trauer.

Trauer bedeutet dabei nicht nur, dass ein Mensch stirbt. Wir können auch um eine Lebensphase trauern, um eine Beziehung, um den vergangenen Sommer, eine Vorstellung oder um etwas, von dem wir einmal dachten, dass es bleiben würde oder dass es zu uns gehört.

Der Herbst erinnert uns, dass etwas zu Ende geht. Und manchmal ist Loslassen ganz praktisch. Etwas aussortieren. Etwas weggeben. Etwas nicht mehr kaufen. Eine Gewohnheit verändern. Aufhören, an etwas festzuhalten, das längst nicht mehr zu uns passt. Manchmal tut das weh. Und doch fühlt es sich erleichternd an. Beides ist da.

Und was hat das mit deinem Essen zu tun?

Jetzt wird es interessant. In der 5-Elemente-Ernährung wird das Metallelement unter anderem mit dem scharfen Geschmack verbunden. Scharf bedeutet dabei nicht einfach nur Chili und möglichst viel davon. Der Reiz des Scharfen liegt in seiner Intensität.

Du kennst das vermutlich: Ein bisschen Ingwer. Ein Hauch Pfeffer. Ein Stückchen Rettich. Scharf macht sich bemerkbar. Auch hier ist die Frage: Wie viel ist gut für mich?

Denn auch beim Essen gibt es einen Punkt, an dem etwas genug ist. Ein bisschen Schärfe kann ein Gericht beleben. Mehr davon macht es intensiver. Und irgendwann ist die Grenze erreicht. Dann brennt es. Da hilft auch die beste Theorie nichts. Dein Körper sagt eindeutig Bescheid.

Metallelement musst du nicht nur verstehen

Du kannst über die Qualitäten des Metallelements lesen. Du kannst dir merken, dass dazu Klarheit, Grenzen, Loslassen, Trauer und der scharfe Geschmack gehören. Du darfst es aber auch erleben.

Beim Schneiden eines Lebensmittels. Beim Riechen. Beim Würzen. …
Und vielleicht sogar in dem Moment, in dem du merkst: Das ist mir gerade zu viel. Oder: Davon möchte ich noch etwas.

Genau diese kleinen Unterschiede machen Ernährung spannend. Essen ist nicht nur eine Frage von Rezepten und Mengenangaben. Es ist auch eine Möglichkeit, wieder genauer wahrzunehmen, was dir guttut.

Vom Metallelement auf den Teller

Am 04.11.2026 schauen wir uns das Metallelement im kostenlosen Webinar genauer an. Wir sprechen darüber, was diese Jahreszeit mit Ernährung zu tun hat, welche Qualitäten zum Metallelement gehören und wie sich das Ganze auf deinem Teller wiederfinden lässt.

Und am 15.11.2026 wird es praktisch. Dann kochen wir gemeinsam für das Metallelement. Wenn du mehr zum Ablauf usw. wissen willst, findest du auf meiner Seite „Ankommen“ weitere Details.

Ankommen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

vier × 3 =